Was tun wenn´s brennt


Genossinnen und Genossen,

die Gefahr rund um Repression kann jeden von uns Treffen. Wichtige Möglichkeiten diese im Vorhinein bereits so niedrig wie möglich anzusetzen, lässt sich zum Beispiel durch nützliche (Rechts)Hilfetipps der Roten Hilfe gewährleisten. Vom sicheren Umgang auf Demonstrationen über Eure Rechte bei etwaigen Festnahmen und Bedrängungen von ´Bulln und Staat gibt Euch diese Broschüre wichtige Informationen, die im Vorwege zu Eurer eigenen Sicherheit, aber auch zur Sicherheit von GenossInnen, beherzigt werden sollte. Bei Demonstrationen ist in Hamburg in der Regel ein Telefon des EA (Ermittlungsausschusses) freigeschaltet, unter welchem ihr bei Festnahmen oder Übergriffen rechtlichen Beistand kontaktieren könnt. Die Nummer lautet:
040 / 432 78 778

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Mindestens ebenso wichtig ist der einprägsame Leitsatz: „Anna und Arthur halten’s Maul!“ Kurz gesagt bedeutet dies: Keine Aussage bei ´Bulln oder Staat. Alles was ihr auf der Wache, oder im netten Plausch mit dem „freundlichen Wachtmann“ von nebenan beredet, kann und wird letztendlich gegen Euch und eure GenossInnen verwendet. Staat und ´Bulln sind immer eifrig daran interessiert jedwede nützliche Information aus linken Kreisen herauszupressen und in ihrer Sammelwut zu verwerten. Deshalb hat die Rote Hilfe auch zu diesem Thema eine in seiner Wichtigkeit kaum zu überschätzende Broschüre rausgebracht. Zusammenhalt macht uns stark.

RHA

Auch zum Thema Hausdurchsuchungen stellt die Rote Hilfe Hinweise zu Euren Rechten und (wirklichen) Pflichten zur Verfügung. Diese könnt ihr wie die weiteren Informationen auf der Website der Roten Hilfe abrufen.
Natürlich könnt ihr bei Problemen mit Staat und Nazis auch zu uns ins Café kommen und um Hilfe fragen; wir werden so gut es geht
Ratschläge erteilen und uns bemühen das mit Euch durchzustehen. Womöglich mag das alles jetzt Furcht erregend klingen, da hier die worst-case Szenarien aufgezeigt werden, doch sollten Euch einerseits die Augen geöffnet werden, wie die Realität des Staates im Umgang mit politischen Aktivisten aussieht, andererseits aufzeigen: Ihr seid nicht alleine! Es werden sich immer GenossInnen finden, die das mit Euch anpacken.

In diesem Sinne: Passt auf Euch auf, seid wachsam – Solidarität ist eine Waffe!