Archiv für Januar 2012

Termine!

Für den 2. Juni 2012 haben Nazis in Hamburg im Rahmen des von ihnen vor Jahren ausgerufenen „Tag der deutschen Zukunft“ eine Demonstration angemeldet. Für uns steht fest: Wenn die Nazis versuchen durch Hamburg zu marschieren, gilt es das mit allen Mitteln zu verhindern! Weitere Details zu den Plänen der Nazis und den Möglichkeiten dagegen aktiv zu werden hier zeitnah veröffentlicht!

Wesentlich erfreulichere Termin sind hingegen die beiden Veranstaltungen, welche die Genossinnen und Genossen vond er Sozialistischen Linken * SoL in Hamburg ihm Rahmen ihrer Winterakademie durchführen, folegend dokumentieren wir ihren Infos dazu und rufen zur regen Teilnahme auf:

03. Februar: RGO heute?

Eine ‚Revolutionäre Gewerkschaftsopposition‘ (RGO) wurde unter diesem Namen in der Geschichte der ArbeiterInnenbewegung in Deutschland zweimal entwickelt. Ende der 1920er Jahre durch die KPD und in den 1970er Jahren von einem Teil der K-Gruppen – namentlich der KPD/AO und der KPD/ML. Dazu zählen muss man bei geschichtlich-materialistischer Betrachtungsweise, die sich nicht an formalen Kriterien orientiert, als dritten bzw. zeitlich ersten Versuch die Organisation der ‚Revolutio-nären Obleute‘ in Berlin während des 1. imperialistischen Weltkriegs.
Was hat diese Geschichte mit uns zu tun? Mehr als man im ersten Moment denkt. Wie hältst du es mit der Gewerkschaft? An der Positionierung zum DGB scheiden sich weiterhin die Geister in der Linken.
Die Sichtweise der sozialdemokratischen Einheitsgewerkschaften als ArbeiterInnenmassenorganisationen, die es durch Übernahme von Funktionen und Gewinnung der KollegInnen zu erobern gilt, dürfte aktuell die Mehrheitsposition im (gewerkschafts-)linken Spektrum darstellen. Operaistische und anarcho-syndikalistische GenossInnen wissen dagegen schon lange, dass beim DGB nix zu holen ist. Das sagt zwar auch die MLPD, setzt aber mit ihrem ganz eigenen Konzept trotzdem darauf, in der Gewerkschaft zu arbeiten. Im trotzkistischen Spektrum hat das strategisch angelegte Konzept des Entrismus in der Praxis zu doch recht unterschiedlichen Ergebnissen geführt, die von neo-sozialdemokratischen Stellvertreter_innen bis zu Basisaktivist_innen reichen, die auf Selbstermächtigung und Selbstorganisation setzen.
Seit ca. 2 Jahren wird jetzt zusätzlich eine RGO-Politik als strategischer Vorschlag für eine kommunistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit in Teilen der Bewegung diskutiert. Auf der Veranstaltung soll dieses Konzept zunächst erläutert werden, insbesondere indem seine Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu geschichtlichen Vorläufern sowie anderen derzeit praktizierten Konzepten der Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit herausgearbeitet werden. Danach werden wir gemeinsam darüber diskutieren.

10. Februar: Der bürgerliche Staat

Staaten existieren in verschiedensten Formen schon seit Jahrtausenden. Sie prägen nicht nur den Alltag der Menschen, die unter ihrer Herrschaft leben – die Versuche, ihre Existenz zu verstehen, lösten immer wieder auch große politische Debatten aus. Zwar hat Marx selbst nie eine vollständige materialistische Staatstheorie ausgearbeitet, den meisten, sich auf Marx berufenden, Ansätzen ist aber gemein, dass sie den Staat als Klassenstaat betrachten. Der Staat ist Ausdruck der Klassengegensätze und der historischen Entwicklung der Produktivkräfte. Auf welche Weise allerdings diese allgemeine Feststellung mit Inhalt gefüllt wird, variiert stark von Theorie zu Theorie.
Um in diesem System handlungsfähig zu sein und eine klare, fortschrittliche Position zu entwickeln, ist eine Analyse der heutigen Verhältnisse, und damit auch des bürgerlichen Staates, unerlässlich. Hierfür laden wir euch ein, mit uns die verschiedenen Theorien zum Themenkomplex des bürgerlichen Staates zu diskutieren. Dabei spannen wir den Bogen von Marx und Lenin bis zu „modernen“ Ansätzen, etwa von Poulantzas oder vom Gegenstandpunkt. Wir wollen die verschiedenen Theorien kritisch betrachten und ihre Übereinstimmungen und Differenzen mit einer marxistischen Staatstheorie darlegen.

Alle Termine beginnen um 19 Uhr und finden im Internatioanlem Zentrum B5 (Brigittenstraße 5) auf Sankt Pauli statt!

RSH- Bar am kommenden Samstag!

Am Samstag, den 21.01.2012 ist es wieder soweit! Wir, die Rote Szene Hamburg, öffnen ab 21 Uhr die Pforten des Internationalen Zentrums B5 zur 1. RSH-Bar im Jahr 2012! Zu finden ist die B5 in der Brigittenstraße 5, direkt zwischen Schanze und Sankt Pauli und dementsprechend gut zu erreichen. Geboten werden euch eine chillige Atmosphäre, günstige Getränke aller Art, nette Musik & Leute sowie die Möglichkeit die Rote Szene besser kennen zu lernen!

Wo: Internationales Zentrum B5 (Brigittenstraße 5)
Wann: Samstag, 21.01.