Archiv für November 2011

Internationale Solidarität gegen imperialistische Kriege und Besatzung!

Am 5. Dezember lädt die Bundesregierung zur Afghanistankonferenz nach Bonn auf den Petersberg und in den alten Bundestag. Vor 10 Jahren wurde auf der Petersberger Konferenz der Regimewechsel von den reaktionären Taliban zum korrupten failed state unter Hamid Karzai in Afghanistan beschlossen, wenige Tage bevor die UN das ISAF-Mandat verabschiedete. Nun kommen die kriegsführenden Nationen erneut zusammen um über die Zukunft von Afghanistan, über Krieg und Besatzung zu beraten. Am 3. Dezember findet in Bonn gegen diese Konferenz eine Großdemonstration statt. Wir werden uns mit einem internationalistischen Block beteiligen und gemeinsam auf die Straße gehen. (mehr…)

Auf nach Bonn gegen die Kriegskonferenz!

Klasse gegen Klasse – Krieg dem imperialistischen Krieg

Vor zehn Jahren am 7. Oktober 2001 begannen die US-Streitkräfte mit der
Bombardierung Afghanistans. Die Bundeswehr beteiligt sich seit Ende 2001
an dem Kriegseinsatz. Vor zehn Jahren tagte die erste
Afghanistan-Konferenz im Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland auf dem
Petersberg bei Bonn. Dort wurde Hamid Karzai als Präsident des Landes am
Hindukusch eingesetzt. Zehn Jahre später, am 5. Dezember 2011, treffen
sich die Kriegsherren und ihre afghanischen Verbündeten erneut in Bonn. (mehr…)

Mitmachen!

Wir, die Rote Szene Hamburg, sind ein Zusammenschluss revolutionärer Jugendlicher, welche den herrschenden Verhältnissen den Kampf angesagt haben. Kapitalismus bedeutet Ausbeutung, Unterdrückung, Kriege und Krisen. Wir wollen ein anderes Leben. Wir wollen nicht für die Profite anderer Leben und Arbeiten, sondern für unsere eigenen Bedürfnisse und Interessen. Wir wolle nicht in einer Welt leben, die von Rassismus, Homophobie und Sexismus geprägt ist und einer Umwelt, welche immer mehr zu Gunsten der Profite zerstört wird.

Wir wissen, dass wir unseren revolutionären Kampf mit allen Mitteln führen müssen, denn andernfalls werden wir die jetzigen Verhältnisse niemals überwinden könne. Wir müssen diesen Kampf gemeinsam und organisiert führen und genau deswegen haben wir die Rote Szene Hamburg ins Leben gerufen. Die Kombination von inhaltlicher Auseinandersetzung mit den herrschenden Verhältnissen, der Geschichte und der Zukunft und die direkte Konfrontation auf der Straße, sprich Theorie und Praxis ist dabei von entscheidender Bedeutung. Wenn du unsere Ansichten teilst, oder ähnliche Standpunkte vertrittst laden wir dich ein uns kennen zu lernen, mit uns zu diskutieren und deiner Wut auf den Kapitalismus und die Gesamtscheiße einen politischen Ausdruck zu verleihen!

Unsere Solidarität gegen ihre Unterdrückung!
Alle in die Rote Szene!

“Breivik. Kommandant. Organisiert in der antikommunistischen Widerstandsbewegung gegen die Islamisierung. Operation ausgeführt, und will sich Delta ergeben.“

Mit diesen Worten ergab sich Anders Behring Breivik per Telefon am 22. Juni 2011 auf der Insel Utoya einer Spezialeinheit der norwegischen Polizei. Zuvor hatte er in einem Akt effizientester Grausamkeit 77 Menschen ermordet. Breivik hatte zunächst im Osloer Regierungsviertel eine selbstgebaute Bombe zur Explosion gebracht und so 8 Menschen getötet. Anschließend begab er sich als Polizist verkleidet auf die Insel Utoya, wo zu diesem Zeitpunkt ein Zeltlager der sozialdemokratischen Jugendorganisation der in Norwegen regierenden Arbeiterpartei stattfand. Hier ermordete Breivik weitere 69 Menschen, viele von ihnen Kinder und Jugendliche. Der Attentäter schoss selbst auf die Verletzten und Fliehenden, von denen einige nur überlebten, weil sie sich zwischen die toten Körper ihrer Freunde legten und der Attentäter sie dadurch ebenfalls für tot hielt.
Wir, die Rote Szene Hamburg, gedenken den vielen Menschen, die an diesem Tag ihr Leben verloren. Viele von ihnen waren in unserem Alter oder sogar jünger und hatten noch ihr ganzes Leben vor sich. Doch ihnen wurde das Leben genommen von einem Mann, dessen politische Gesinnung durchtrieben ist von Hass und Gewalt.

„Das Norwegen ein mögliches Anschlagsziel für islamistische Terroristen sein könnte, haben die Nachrichtendienste schon länger vermutet.“

Von solchen und ähnlichen Meldungen war die Medienlandschaft bei der Berichterstattung über den Anschlag in Oslo zunächst geprägt. Man ging reflexartig von einem islamistischen Anschlag aus und ließen in gewohnter Manier, wenn auch mit leicht panischem Unterton, die blichen selbsternannten Terrorismusexperten zu Wort kommen. Selbst als die Hinweise sich verdichteten, dass es sich bei dem Attentäter um einen blonden Mann skandinavischer Herkunft handeln soll, betonte man, dass es ja auch zum Islam konvertierte Skandinavier gäbe. Als dann jedoch die These des islamistischen Anschlags auf Grund der Informationen die man über die rechtsextremistische Gesinnung des festgenommenen Täters erlangt hatte, unhaltbar wurde, veränderte sich der Tenor der Berichterstattung massiv. Anstatt über die politischen Motive des Attentäters zu berichten, bemühte man sich ihn als geistig verwirrten Einzeltäter, der höchstens sporadische Kontakte in die rechtsextreme Szene hatte, darzustellen. (mehr…)