Archiv für Juli 2010

Blockieren & Angreifen

Dortmund stellt sich quer!

Für den 4.9.2010 rufen Dortmunder Neofaschisten erneut zum „nationalen Antikriegstag“ auf und mobilisieren europaweit.
Seit 2005 versuchen die Neonazis jährlich mehr oder weniger geschickt die Geschichte umzudrehen und berichten von einem angeblichen Angriff Polens am 1. September 1939 auf Deutschland.
Die Opferrolle ist hier genau wie bei den jährlichen Protesten in Dresden eine geschickte Masche um in die Mitte der Gesellschaft zu rücken und viele Menschen auf die Straße zu ziehen.
Ebenfalls wird wie in Dresden auch hier mit Nationalisten anderer Länder zusammengearbeitet, welche auch dieses Jahr wieder versuchen werden am 4.9. nach Dortmund zu reisen.

Doch wir lassen der Verdrehung der Geschichte keinen Platz und stellen uns gemeinsam mit tausenden Anderen quer.

Dortmund als neue Hochburg „autonomer Nationalisten“

Die örtlichen Strukturen werden immer gewaltbereiter und gehen wie am 1. Mai 2009 offensiv gegen antifaschistische Strukturen vor, damals griffen ca 400 Nationalisten die Gewerkschaftsdemo an.

Der Höhepunkt rechter Gewalt ist der Mord am Punk Thomas „Schmuddel“ Schulz, der mitten in der belebten Dortmunder Innenstadt von einem jugendlichen Neonazi brutal niedergestochen wird. Dieser Mord ist nun mehr als 5 Jahre her, doch die Rechte Gewalt in Dortmund steigt weiter an.

Auch die Vernetzung mit der rechten Ultra Gruppierung Desperados Dortmund ist bei der Betrachtung der Problematik wichtig.
Führende Köpfe der Dortmunder Neonazi Szene treffen bei der Plattform Fußball auf viele Jugendliche, die sich in den Bann rechter Ideologien ziehen lassen.

Deshalb am 4.9.2010 alle nach Dortmund!
Faschisten blockieren und angreifen!
Politischen Lügen keinen Platz geben und aufdecken!

Weitere Informationen werden hier folgen und könnt ihr euch hier holen:

www.dortmundquer.blogsport.de
www.antimildortmund.blogsport.de

„Lost in Repression? – Control yourself!“

Diesen Samstag ruft die Gruppe „Nella Faccia“ (itali. Für „ins Gesicht“) zu einer Demonstration gegen Polizeirepression auf. Anlässlich des Todestages von Carlo Giuliani wird man sich um 15h bei den Landungsbrücken einfinden, um staatliche Repression gegen linke Bewegungen (nicht nur in Deutschland und Italien, sondern prinzipiell in allen bürgerlich kapitalistischen Ländern) zu thematisieren. Schon lange reden Springerpresse und Bullen Krawalle herbei, die sie sich scheinbar sehnlich wünschen, um im Nachhinein Begründungen für irgend eine dreiste Scheiße ihrerseits nachschieben zu können und somit einen gewaltigen Polizeieinsatz zu rechtfertigen. Und sollte es nicht zu Krawallen kommen, dann wird man eben verkünden, dass diese grade eben so durch das große Polizeiaufgebot verhindert werden konnten. Eins ist jedoch klar. Erst recht wenn wir auf Repression hinweisen, werden wir jene nicht widerstandslos hinnehmen, sondern ganz praktisch und direkt dagegen halten. Ebenfalls ist auch klar, dass Bullenrepression auf Demos sehr vielfältig aussehen kann und sie schon lange vor einer Festnahme beginnt. Wer uns mit Demoauflagen bewirft oder meint unsere Transparente und damit unsere Aussagen verdecken zu müssen, darf kaum darauf hoffen, dass wir noch wie das brave Hündchen an der Leine laufen werden und uns einen Maulkorb aufsetzen lassen. Alles andere wäre auch gelacht.

Die Demonstration wird vor der Roten Flora enden, wo es eine Party geben wird. Kurzer Prozess und Johnny Mauser, welche übrigens auch in unserem Mixtape zu hören sind, treten neben verschiedenen DJs an. Ebenso gibt es am Freitag noch eine interessante Veranstaltung einer ganzen Veranstaltungswoche, der beigewohnt werden kann.

Wir freuen uns vor allem, dass sich eine Gruppe dieses Themas angenommen hat, die sich zumindest auf ihrer Internetseite glaubwürdig gegen Imperialismus positioniert. Hoffen wir, dass es auch in Zukunft nicht nur sporadisch etwas von „Nella Faccia“ zu hören gibt.

Mehr Infos gibt es auf www.nella-faccia.de.vu
Praktische Antirepressionstipps bietet natürlich die www.rote-hilfe.de und der www.ea-hh.org

Nazis attackieren!

Am Samstag wollen Nazis zwischen 11 und 15h an der Hamburger Ubahn-Station Wandsbek gegen die Schulreform eine Kundgebung abhalten, wobei gezielt gegen MigrantInnen gehetzt wird. Das lassen wir uns natürlich nicht so einfach gefallen und werden Nazis und Bullen, die die Nazis beschützen, klar machen, dass wir mit reaktionären und rassistischen Ansichten kein Erbarmen haben. 
Schon in der Vergagenheit versuchte die NPD in Wandsbek Fuss zu fassen, indem sie unter anderem Infostände zur Schulreform und MigrantInnen (im Hamburger Schulsystem) abhielten. 

Weitere Infos:

www.gewstudis.blogsport.de

www.antifahamburg.blogsport.de

www.keine-stimme-den-nazis.org

Regelmäßige Termine in der B5

Montag

Jeden 1. und 2. des Monats Café des Palästina Arbeitskreises Hamburg
Jeden 3. des Monats Mumia Abu Jamal – Infocafé
Jeden 4. und 5. des Monats Café von und mit ZAB


Dienstag

RSH (Rote Szene Hamburg) – Café

Mittwoch

Jeden 1., 3. und 5. des Monats SoL (Sozialistische Linke) – Café
Jeden 2. und 4. des Monats Verein der Neuen Demokratie (PERU)

Donnerstag

Jeden 1., 4. und 5. des Monats Café der Karawane Hamburg
Jeden 2. und 3. des Monats SPI (Sozialistische Partei Iran) – Café

Freitag

Jeden 1. – 3. des Monats Café von Mujeres en Movimiento
Jeden 4. und 5. des Monats SoL (Sozialistische Linke) – Café

Ab 22:00 Bar-SoL

Sonntag

13:00 – 18:00 Brunch von und mit ZAB

Wenn nicht anders angegeben, beginnen die Cafétermine um 18:00.