„Recht auf Stadt. Die Parade“ am kommenden Freitag!

Während die Stadt Hamburg für rund 1,3 Milliarden Euro den Bau eines komplett neuen Nobel-Business-Stadtteil, genannt „Hafencity“, ermöglicht und weitere 323 Millionen Euro der Stadt Hamburg in den Bau der neuen Elbphilharmonie fließen, wird günstiger Wohnraum in zentraler Lage besonders für sozial Schwächere immer knapper und die Mieten in der gesamten Stadt steigen immer weiter. Gegen diesen Trend und für eine grundsätzlich andere – soziale und gerechte – Stadt wird am nächsten Freitag eine Parade der Initiative „Recht auf Stadt“ stattfinden. Für uns ist diese Stadtentwicklungspolitik ein weiterer Beleg dafür, wie der Kapitalismus Armut hervorbringt und dann wortwörtlich an den Rand der Gesellschaft drängt um in den pulsierenden Zentren der Großstädte ein ungestörtes Wirtschaften in Form von Einkaufszentren und Büroräumen zu ermöglichen. Durch schicke Glastempel und Gewerbeflächen in bester Lage bemüht sich die Hansestadt Hamburg im internationalen Wettbewerb als hervorragender Wirtschaftsstandort dazustehen, dementsprechend wird alles was dieses Bild gefährden könnte, versucht aus dem Stadtbild zu verdrängen. Mit günstigem Wohnraum oder gar Grünflächen lässt sich halt kaum oder gar kein Geld verdienen, weshalb beides gerade in Krisenzeiten immer knapper wird. Die Rote Szene Hamburg ruft alle Menschen auf, für eine Stadtentwicklung in unserem Interesse auf die Straße zu gehen und an der Parade teilzunehmen!

Auftakt der Veranstaltung ist ab 16:30 Uhr auf der Moorweide (gegenüber vom Bahnhof Dammtor). Um 17 Uhr wird dann von dort aus die Parade starten.

Weiter Infos zum Thema sowie den kompletten Aufruf findet ihr auf: www.rechtaufstadt.net