Am 28.01 wurde im Prozess gegen Yunus und Rigo nun das Urteil gesprochen. Über den Fall hatten wir bereits hier berichtet. Dass die beiden nun freigesprochen wurden freut uns natürlich, auch wenn der Prozess und die 7,5 monatige Untersuchungshaft ein Skandal bleiben!
Weitere Infos über die Geschehnissse während des Prozesses, den Freispruch und das weitere Vorgehen findet ihr iher: www.yunus-rigo-prozess.de
Im März wollen wir uns an insgesamt drei Terminen dem Thema Arbeitskampf widmen. Anhand von drei Beispielen wird uns ein Referent über Möglichkeiten linksradikaler Intervention in konkrete Arbeitskämpfe informieren. Die Rote Szene betritt mit diesen Veranstaltungen, welche gemeinsam mit der Sozialistischen Linken Hamburg in der B5 organisiert werden, inhaltliches Neuland. Schon jetzt möchten wir euch daher einladen, gemeinsam mit uns an den Veranstaltungen Teilzunehmen. (mehr…)
Am 27. Januar 1944 endete die 900 tägige Belagerung von Leningrad. Die Deutschen belagerten die Stadt und wollten sie vollständig aushungern, nachdem vielfach Luftangriffe besonders auf Lebensmittellager, Kindergärten und Schulen geflogen wurden. In Folge der Belagerung starben mehr als eine Millionen Menschen, die größtenteils verhungert oder erfroren sind; die Überlebenden waren körperlich sehr angeschlagen. (mehr…)
Für den 13. Februar mobilisieren europaweit Neonazis zum größten Nazi-Aufmarsch in Europa jährlich. Anlass ist die Bombardierung Dresdens im zweiten Weltkrieg, was von den Nazis als „Bombenholocaust“ bezeichnet wird und somit eindeutig den Begriff „Holocaust“ (für ein einmaliges Ereignis, der Judenvernichtung durch die Nazis während des 2. Weltkriegs, auch Shoah genannt) verwäschern soll. (mehr…)
Die Demonstration, an welcher am vergangenen Sonntag ca. 9 000 Menschen teilnahmen, dient einerseits dem Gedenken an die 1919 von rechten Freikorps und SPD-Innenpolitikern ermordeten Führungspersonen der deutschen kommunistischen Bewegung, sowie allen anderen Gefallenen dieser Zeit. Sie stellt aber gleichzeitig den Versuch dar, auch heute wieder kommunistische Proteste gegen die herrschenden Verhältnisse offensiv auf die Strasse zu tragen. (mehr…)
Hiermit präsentieren wir erstmals unser Selbstverständnis als politische Gruppe. Ab sofort wird dieser Text unter „Über Uns/Kontakt“ zu finden sein!
Selbstverständnis
Wir, die Rote Szene Hamburg, haben uns zum Ziel gesetzt, linke revolutionäre Politik einer breiteren Masse von Jugendlichen in Hamburg, besonders im Westen der Hansestadt, zugänglich zu machen. (mehr…)
Während die Stadt Hamburg für rund 1,3 Milliarden Euro den Bau eines komplett neuen Nobel-Business-Stadtteil, genannt „Hafencity“, ermöglicht und weitere 323 Millionen Euro der Stadt Hamburg in den Bau der neuen Elbphilharmonie fließen, wird günstiger Wohnraum in zentraler Lage besonders für sozial Schwächere immer knapper und die Mieten in der gesamten Stadt steigen immer weiter. Gegen diesen Trend und für eine grundsätzlich andere – soziale und gerechte – Stadt wird am nächsten Freitag eine Parade der Initiative „Recht auf Stadt“ stattfinden. Für uns ist diese Stadtentwicklungspolitik ein weiterer Beleg dafür, wie der Kapitalismus Armut hervorbringt und dann wortwörtlich an den Rand der Gesellschaft drängt (mehr…)
…doch der Kampf geht weiter!
Vom 1. Mai dieses Jahres an bis zum vergangenen Donnerstag dem 17.12, also ca. sieben Monate, saßen Yunus und Rigo in Berlin in Untersuchungshaft. Sie sollen am 1. Mai einen Molotowcocktail auf Polizeibeamte geschmissen haben. Geflogen ist wirklich einer, der jedoch eine Frau verletzte. Die Frage ist nur wer es war. Deswegen wurde ein Prozess eröffnet, in dem den beiden Schülern versuchte und vorsätzliche Tötung sowie schwere Körperverletzung vorgeworfen wird. (mehr…)
Am 21.11 organisierte die Antifa Herzogtum Lauenburg, wie schon in den Vorjahren, eine Demonstration anlässlich des 17. Jahrestags des rassistischen Dreifachmordes in der schleswig-holsteinischen Kleinstadt Mölln. Den entsprechenden Aufruf der AHL zu dieser Demonstration, welcher über die Hintergründe und den Kontext der Tat sowie über die aktuelle Naziproblematik informiert, haben wir unter „Infos/Berichte“ für euch dokumentiert. (mehr…)
Am 16.11.2009 wurde Iwan Chutorskoi von faschistischen Tätern erschossen. Iwan lebte in Moskau und wurde 26 Jahre alt. Er hatte bereits drei Mordversuche überlebt, war Mitglied bei den regionalen RASH und organisierte den antifaschistischen Widerstand durch Kampfsporttraining und Saalschutz bei antifaschistischen Konzerten.
Wir trauern um unseren Genossen Iwan Chutorskoi und all die anderen AntifaschistInnen in Russland, die in den letzten Jahren Opfer von faschistischer Gewalt geworden sind. Umso wichtiger ist eine starke Solidarität mit den antfaschistischen Strukturen in Russland.
Kampf den Faschisten!
Rote Szene Hamburg

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